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Die Sprache der Warzen – was unser Körper erzählen möchte

  • Thomas Roehm
  • 28. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Warzen werden meist als lästige Hautveränderungen betrachtet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) jedoch wird ihnen eine tiefere Bedeutung zugeschrieben. Nach dieser Sichtweise ist unser Körper ein Spiegel unserer inneren Welt. Hautveränderungen wie Warzen oder Muttermale können demnach Hinweise auf emotionale und energetische Themen geben.

In der TCM verlaufen sogenannte Meridiane, das sind Energiebahnen, durch die die Lebensenergie, das Qi, fließt. Interessanterweise finden sich Warzen und Muttermale häufig entlang dieser Meridiane. Ihre Position soll Rückschlüsse auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale oder emotionale Muster ermöglichen.


Warzen und Muttermale sind zwei unterschiedliche Botschaften: Während Muttermalen eine verstärkende oder unterstützende Energie zugeschrieben wird, gelten Warzen als Zeichen eingeschlossener oder unverarbeiteter Emotionen. An diesen Stellen ist der freie Fluss des Qi blockiert oder „zusammengefaltet“. Die Energie ist zwar noch vorhanden, kann sich jedoch nicht mehr frei entfalten.


Eine Warze am rechten Nasenflügel kann laut traditioneller Deutung auf einen schwierigen Umgang mit Geld hinweisen. Betroffene neigen möglicherweise dazu, Geld schnell auszugeben oder wirtschaftliche Entscheidungen unüberlegt zu treffen. Gleichzeitig kann diese Position auch den Wunsch symbolisieren, gesehen und anerkannt zu werden.

Befände sich an derselben Stelle stattdessen ein helles Muttermal, wäre die Aussage genau gegensätzlich: Die betreffende Person verfügt über ein gutes Gespür für Finanzen, kann mit Geld verantwortungsvoll umgehen und findet selbst in schwierigen Zeiten stets einen guten Weg.


Die Warze an der linken Augenbraue

Eine Warze an der linken Augenbraue, insbesondere in Verbindung mit kräftigen, dicht zusammenstehenden Augenbrauen, wird traditionell mit Eigenschaften wie Verbissenheit, Hartnäckigkeit und einem sehr starken Fokus in Verbindung gebracht. Die alten chinesischen Gelehrten beschrieben diesen Zustand als Blockade des freien Gedankenflusses.

Sie empfahlen daher, bewusst Stress abzubauen. Dafür gilt es den richtigen Weg zu finden. Regelmäßige Bewegung, Sport oder kreative Tätigkeiten können dabei helfen, den Kopf freizubekommen und angestaute Spannungen loszulassen.


Die Sprache der Warzen – Hinweise aus dem Inneren

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind Warzen oft ein Hinweis darauf, dass ein emotionales Thema Aufmerksamkeit benötigt. Sie stellen die Frage:

·       Welche Verletzung oder Enttäuschung trage ich in mir?

·       Worüber spreche ich nicht, weil ich den Eindruck habe, dass sich an den äußeren Umständen ohnehin nichts ändern lässt?

·       Welche Gefühle halte ich seit langer Zeit zurück?


Wer den Auslöser erkennt und sich mit seinen Emotionen auseinandersetzt, kann neue Lösungswege entdecken. Traditionell wird angenommen, dass sich dadurch auch die energetische Blockade lösen kann und die Warzen mit der Zeit von selbst wieder verschwinden.

Ein ganzheitlicher Blick: Die traditionelle chinesische Medizin betrachtet den Menschen stets als Einheit von Körper, Geist und Emotionen. Sie lädt jedoch dazu ein, den Körper nicht nur als Träger von Symptomen, sondern auch als möglichen Ausdruck unserer inneren Balance zu sehen.

 
 

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